Zero-Knowledge Proof

Auch bekannt als:Nullwissenbeweis · ZKP

Zero-Knowledge Proof: Kryptografischer Nachweis einer Aussage, ohne das zugrunde liegende GeheimnisSecretSensibles Authentisierungsmaterial wie Passwort, Token, API-Schlüssel oder privater Schlüssel. offenzulegen. Die sichere Umsetzung hängt insbesondere von geeigneten Algorithmen, korrektem Schlüsselmanagement, geprüften ImplementierungenImplementationPraktische Umsetzung eines Sicherheitsdesigns, einer Vorgabe oder einer Kontrolle in einem System oder Prozess. und einer kontrollierten VertrauensketteTrust ChainFolge überprüfbarer Vertrauensbeziehungen von einer Vertrauenswurzel bis zu einem Subjekt oder Artefakt. ab.

Funktionsweise und Einordnung

Die Sicherheit von Zero-Knowledge Proof entsteht aus dem Zusammenspiel von Algorithmus, Parametern, Schlüsseln, Protokoll und Implementierung. Ein mathematisch starkes Verfahren kann durch ungeeignete Betriebsarten, schwache Zufallswerte, fehlerhafte Zertifikatsprüfung oder offengelegte Schlüssel wirkungslos werden. Deshalb muss immer geklärt werden, welches Schutzziel erreicht werden soll: Vertraulichkeit, Integrität, Authentizität oder Nichtabstreitbarkeit.

Bedeutung in der Praxis

In der Praxis ist das Schlüssel- und Zertifikatsmanagement häufig entscheidender als die Auswahl des Algorithmus allein. Erzeugung, Speicherung, Verteilung, Rotation, Widerruf und Vernichtung müssen geregelt und überwacht werden. Zusätzlich sind kompatible Parameter, sichere Bibliotheken, Migrationsfähigkeit und ein Verfahren für kompromittierte Schlüssel erforderlich; proprietäre Eigenkonstruktionen sollten vermieden werden.

Verwandte Begriffe

  • BesitznachweisProof of PossessionKryptografischer Nachweis, dass eine Partei einen privaten Schlüssel oder ein Token tatsächlich besitzt.: Kryptografischer Nachweis, dass eine Partei einen privaten Schlüssel oder ein Token tatsächlich besitzt.
  • Sichere MehrparteienberechnungSecure Multi-Party ComputationVerfahren, bei dem mehrere Parteien gemeinsam rechnen, ohne ihre Eingabedaten offenzulegen.: Verfahren, bei dem mehrere Parteien gemeinsam rechnen, ohne ihre Eingabedaten offenzulegen.
  • Datenschutz durch TechnikgestaltungPrivacy by DesignPrinzip, Datenschutzanforderungen von Beginn an in Systeme und Prozesse einzubauen.: Prinzip, Datenschutzanforderungen von Beginn an in Systeme und Prozesse einzubauen.
  • KryptografieCryptographyMethoden zum Schutz von Informationen durch Verschlüsselung, Signaturen und Hashfunktionen.: Methoden zum Schutz von Informationen durch Verschlüsselung, Signaturen und Hashfunktionen.